Sonne vs. Wolken

geschrieben: 26. September, 19:15 Uhr, Flughafen Stuttgart

Zwar ist der Urlaub nun schon wieder eine Woche Geschichte, aber dennoch will ich die Reiseberichte abschlieÜen und auÜerdem immer mal wieder eine Anekdote aus den USA einstreuen.

Die vorletzte Etappe unserer Reise an der Westküste war die Fahrt von LA nach San Francisco auf dem Küstenhighway. Das muss man sich so vorstellen: Westlich ist das Meer (logisch) nach Osten kommen dann Strand und/oder Küste und weiter östlich folgen höhere Berge. Eigentlich wird die Strecke gen Norden in fast jedem Führer empfohlen. Sie ist auch toll. Allerdings sollte das Wetter mitspielen. Bei uns tat es das nur bedingt. Offensichtlich wehte an diesem Tag der Wind von der Meereseite her und drückte die Wolken gen Küste. Allerdings nicht so stark, denn die Wolken blieben an den Bergen im Osten hängen. Daher fuhren wir die ganze Zeit unter eine Wolkendecke. Gen Osten, jenseits der Berge, war strahlender Sonnenschein und auch auf dem Meer selbst, waren kaum Wolken zu sehen.

So fuhren wir also die endlos langen Serpentinen hoch und wieder runter wohl behütet von einer Wolkendecke – Sonnenbrandrisiko gleich null. Trotzdem war die Strecke durchaus sehenswert. Zu sehen gibt es beispielsweise Seelöwen. Viele von denen liegen an einem Küstenabschnitt. Und entweder sie geben komische Geräusche von sich oder sie liegen einfach nur faul da. In jedem Fall aber stinken sehr. Irgendwie lustig.

Weniger zu empfehlen sind in die Orte Monterey und Carmel. Beide sind verschrien von den Schönen und Reichen bewohnt zu sein. Doch die Städte (wenn man überhaupt davon ob ihrer GröÜen sprechen kann ) haben wenig zu bieten. Auch das mag vielleicht dem Wetter geschuldet zu sein, denn auch dort war kein Sonnenschein. Aber, was soll ich schreiben, die waren einfach langweilig. Mehr gibt es dazu einfach nicht zu schreiben.

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