Mormonen vs. Zion

geschrieben: 9. September, 22:20 Uhr, Los Angeles

Utah ist so ein Staat, der mir unsympathisch ist. Warum? Keine Ahnung. Schon in der NBA hab ich die â??Utah Jazzâ?? nicht gemocht. Egal wie sie hieÜen, ob Karl Malone oder John Stockton (der Ehrlichkeit halber muss ich aber hinzufügen, dass die beiden ein geniales Pärchen war, das guten Basketball gespielt haben, sonst hätten sie es ja auch nicht in die NBA-Finals geschafft). Dass ich jetzt genau in diesen Staat fahren sollte/musste, hätte ich mir auch nicht erträumen lassen. Aber gut, so war es eben. Witzigerweise wurden wir erst am Ende unserer Durchreise durch Utah von einem schwäbischen Pärchen darauf hingewiesen, dass wir uns in der Mountain Zeitzone befinden und somit die Uhren wieder anders gehen, als in Deutschland, Washington oder Kalifornien. Aber unser Schaden war es nicht. Nur hinterher erklärten sich bei uns die einen oder anderen Ungereimtheiten.

Unser erstes Ziel in Utah war der Zion National Park. Ein eher kleiner Park, den wir an einem Tag machen wollten. Und wie fast immer auf unserer Reise, hat die Zeitplanung voll funktioniert. Mit dem kostenlosen Shuttle fuhren wir zur â??hikingâ?? Strecke die an die Narrows führte. Ebenfalls eine eher semi-anstrengende Strecke – immerhin aber 2,1 Milen lang. Am Ende der Strecke musste man wollte man die Narrows sehen durch den Fluss stampfen. Mit Flip-Flops bewaffnet machten wir uns auf den Weg und stapften zum Teil knietief im Fluss – der Strömung in die andere Richtung trotzend. Was für ein SpaÜ! Die Narrows haben wir leider nur zum Teil gesehen. Die Strömung wurde so stark und das Wasser so tief, dass wir hätten schwimmen müssen. Mit Kamera, anderen elektronischen Geräten und ohne Schwimmsachen, war das leider nicht zu machen. Aber trotzdem, die gute Stunde im Fluss war schon sehr cool und erfrischend dazu.

Auch der Zion Park, obwohl er sehr klein ist, war eine Reise und seinen Eintritt wert.

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