Tot vs. Lebendig

geschrieben: 9. September, 22:15 Uhr Ortszeit, Los Angeles

Was für ein Geschiss! Was für eine Aufregung. Aber wie langweilig war das denn Bitte? Lange hatten wir überlegt, ob wir nach dem Yosemite durch das Death Valley (ist auch ein National Park) fahren sollten. Hin und her haben wir überlegt, uns über die Gefahren informiert und als am Vorabend unserer Durchfahrt eine Frau an einer Informationsstelle, â??Be safe!â?? entgegen rief, wollte ich eigentlich gar nicht mehr durch. Um der Mittagshitze zu entkommen, fuhren wir an besagtem Abend möglichst dicht an den Park heran. Wir übernachteten in einen kleinen Kaff namens â??Lone Peineâ??. Das dortige Motel war ganz auf wilden Westen ausgerichtet. Sehr witzig, aber ein verschlafenes Nest (eine StraÜe mit geschätzten 40 Häusern und Geschäften). Am nächsten Morgen ging es ganz früh in das angebliche Todesvalley. Die Durchfahrt war weitaus entspannter, als alle es vorher gesagt haben. Die Hitze war sehr erträglich und auch die vorausgesagte Einsamkeit war bei weitem nicht so schlimm. Dafür war, das was man gesehen hat, doch sehr enttäuschend. Es war einfach nur langweilig. An einer Stelle konnte man Sanddünen sehen, die man von der Saharawüste kennt. An einer Anderen (Zabrisky Point) sah man eher auÜergewöhnliche Felsformationen im sandigem gelb und anderen schillernden Farben. Der Rest lediglich Steppe, nicht einmal Wüste, sondern irgendein Gestrüpp, ein paar Berge. Insgesamt doch eher eine enttäuschende Durchfahrt, die zum Glück schon nach gut zwei Stunden beendet war.

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