Jazz vs. Blues

Geschrieben am 24. August 2010, Philadelphia, 23:20 Uhr Ortszeit

Und das in meinem Alter: Klar so ein Urlaub ist teuer, an irgendeiner Stelle muss ja gespart werden. Deswegen verbringen wir weite Teile des Urlaub in Hostels. Das in New York trug den schönen Namen “Jazz on the park” (106th Street, Eastern Central Park). Das war aber auch schon das Schönste. Alles andere war eine Zumutung! Dabei lieÜ die Website doch viel versprechen. Die Zimmer ultraklein, die Tür zum Zimmer war verzogen, so dass man sich jedes Mal dagegen werfen musste, damit sie mit einem lauten Knall zu geht, und das “Frühstücksbuffet” war ein noch schlechterer Scherz (Pappteller, Plastikbecher, Brot, Butter, Marmelade, Cornlackes, Eier, ENDE!). Zugegeben: Letzteres Problem traf nicht jedem von uns beiden gleichsam hart.

Also ein nicht weiter zu empfehlendes Hostel! Vor allem auch deswegen, weil man zwar nach dem Check-Out sein Gepäck im Hostel in einem “Luggageroom” lassen konnte, man aber für groÜe Gepäckstücke vier US-Dollar zahlen durfte. Soweit so schlecht und gesagt, getan. Als wir dann Mittags, etwas in Eile auf dem Weg zum Greyhound am Hostel eintrafen, um unser Gepäck abzuholen, öffnete sich die Tür des Luggagerooms und dass nicht zig Koffer uns entegegen kam, war auch alles. Stattdessen schaute der Hostelmitarbeiter fast vergnüglich zu, wie ich Rücksäcke, Trollis und andere Gegenstände von dem einen Berg auf den Anderen wuchtete und dabei auf Deutsch fluchte. Schade, dass er so wenig verstanden hat. Den Coffee hatte ich open, nur schnell weg!

1 Kommentar von "Jazz vs. Blues"

  1. Hendrik's Gravatar Hendrik
    25 August 2010 - 7:08 am | Permalink

    Oh nein! Ich empfehle, auswärts zu frühstücken. Ein guter Pfannekuchen mit Sirup wird in unspektakulär aussehenden “Diners” an der StraÃ?enecke verabreicht. Oder ein paar süÃ?e Kringel bei “Dunkin Donuts”. Die sind aber manchmal schwierig zu finden, wenn man sich anstellt wie gewisse alte Freunde von dir.

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