Nach Schurkenstaaten jetzt “Vorposten der Tyrannei”

Dass der in diesen Tagen erneut eingeführte US-Präsident Bush sich gerne im Ton vergreift, sind wir ja mittlerweile gewohnt. Seine jüngste Aussage über den Iran hat alle aufschrecken lassen. Und auch die Briten wollen die von Bush heraufbeschworene Kriegsgefahr im Keim ersticken.
Doch nun macht ein neues Zitat die Runde, dass wohl alle beunruhigt. “Wir werden Freiheit und Demokratie in der Welt verbreiten”, sagte die designierte AuÜenministerin der USA, Rice, gestern vor dem US-Senat. Sie brandmarkte in diesem Zusammenhand sechs Staaten als “Vorposten der Tyrannei” unter anderem Kuba, Nordkorea und auch den Iran.

An der Verbreitung von Demokratie ist wahrscheinlich jede demokratisch legitimierte Regierung interessiert. Aber diese Worte aus Amerika klingen wie eine Bedrohung. Sind Afghanistan und der Irak nicht genug? Wann wird eingesehen, dass sich nicht alle Staaten demoraktisieren lassen? Denn für Demokratie benötigt man auch ein Volk, das demkratisch sein will. Macht Amerika im sogenannten Kampf gegen den Terroismus weiter? Und wie lange läÜt die übrige Staatengemeinschaft dies zu? Auch die zweite Amtszeit von Bush scheint nicht von Einsicht und überlegtem Handeln geprägt zu sein.

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