Habemus Magister

Dies ist mein letzter Eintrag – in der Kategorie “Magisterarbeit”. Dafür ist er aber auch einer der glücklichsten. Ich bitte um Nachsicht, dass ich erst jetzt schreibe, aber ich warte noch immer auf den Moment an dem es Klick macht und ich realisiere, dass ich nach knapp sieben Jahren Studium einen entsprechenden Abschluss vorzuweisen habe. Und das kam so:

Über die Magisterarbeit habe ich ja ausführlich berichtet. Am Ende wurde sie mit einer 1,7 (Erstprüfer) bzw. 2,3 (Zweitprüferin) bewertet. Allein das hatte mich bereits umgehauen. Die Note stand auÜerhalb meines Vorstellungsvermögen.

Ende vorletzter Woche dann hatte ich meine erste Prüfung im Hauptfach Politik. Viel wurde geredet über die Waldschlösschenbrücke und die damit verbundenen Bürgerbegehren. Das Lernen dazu war mir nicht leicht gefallen, stellte doch die Arbeit beim SPIESSER, die neue Umgebung und die neue Wohnung viele Belastungen da. Am Ende stand auch hier die Note 1,7. Der völlige Wahnsinn!

Dann hatte ich gut eine Woche Zeit mich auf meine zweite und letzte Prüfung vorzubereiten. Im Fach Kommunikationswissenschaft waren die Themen Campusradios in NRW und Artikel 5 GG – die Kommunikationsfreiheiten. Zugegeben: Um diese Prüfung hatte ich mir nicht so viele Sorgen gemacht. Beide Themen waren mir doch sehr vertraut. Doch die Traumnote 1,0 konnte ich lange Zeit nicht glauben.

Der M.A.-Titel war da. Doch mit welcher Note? Diese Frage kann ich bis heute nicht beantworten. Denn dafür ist auch noch die Endnote des dritten Faches – Üffentliches Recht – von Bedeutung. Diese Note berechnet sich aus vielen Klausuren und Hausarbeiten. Doch ist mir diese Note entfallen. So muss ich also warten, bis der Postbote klingelt und mir mein Magisterzeugnis vorbeibringt.

Viel Neues wird er aber nicht dabei haben. Ich bin M.A. und das ist die Hauptsache. Und wenn mir jemand vor Monaten oder Jahren erzählt hätte, dass ich erstens einen Abschluss schaffe und zweitens dieser zwischen 1,7 und 2,3 (letztere ist wahrscheinlicher) liegt, hätte ich ihn und mich für völlig verrückt gehalten…

Soweit der nüchternde Bericht der letzten Tage und Wochen. Jetzt freu ich mich darüber, dass ich nach einem stressigen Tag nach Hause komme und – wenn ich will – ich ohne ein schlechtes Gewissen nichts tun muss.

Best Wisches M.A.

1 Kommentar von "Habemus Magister"

  1. 21 Februar 2008 - 8:04 pm | Permalink

    Jo, du Glücklicher.
    Tja, wer hätte das gedacht. Zusammen Abi und nun zur gleichen Zeit fertig, obwohl wir uns ja nicht so oft gesehen haben ;-) Ich muss nun noch auf die letzte Klausur warten und nenne mich entsprechend noch nicht M.A. aber sende hiermit schon mal beste Glückwüschen an die Elbe.
    Saludos, Mirko

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