Wenn die Zahlen im Nenner kleiner werden

Eigentlich mag ich es nicht, wenn sich Leute den lieben, langen Tag nur über ihre Magisterarbeit unterhalten. Folglich dürfte auch nicht jeder Eintrag von mir über meine Magisterarbeit gehen. Aber ich kann nicht anders. Auch dieser Beitrag ist meiner liebsten Beschäftigung gewidmet. Ich entschuldige mich dafür in aller Form. Und wer die Nase voll hat, möge bitte jetzt aufhören zu lesen.

A propos die Nase voll haben. Ja, die hab ich gewaltig. Sicher von der Magisterarbeit, aber auch von den ständigen Auf und Abs. Mal geht man nach Hause und glaubt, es wirklich zu schaffen. Aber bereits Stunden später sind diese Gedanken makulatur. Das kann überhaupt nicht funktionieren. Warum sollte es auch?

Im Moment habe ich eher ein Hoch. Dem Theoriteil habe ich jetzt knapp drei Seiten abgerungen. Darin geht es um die Geschichte des Deutschen Rundfunks nach dem zweiten Weltkrieg. Das könnte auch ein Thema für die mündliche Prüfung in KoWi sein. War ganz interessant (dass ich das nochmal schreibe. Ich wundere mich gerade über mich selbst). Damit nähere ich mich langsam der 30. Seite. Na, wenn mir das einer vor 10 Wochen gesagt hätte, ich es nicht geglaubt. Dann sind es noch 50 Seiten. Das ist eine Menge und eigentlich scheint es, schaut man sich nur die nackten Zahlen an, unmöglich das zu schaffen. Jetzt kommt aber das groÜe ABER: Von diesen 50 Seiten, genauer sind es aktuell noch 53 Seiten, müssen am Ende 40 Seiten Auswertung geschrieben werden. Das dürfte einfacher gehen. Vor allem geht es auch noch um das Deuten der Ergebnisse und um die eigene Meinung. Naja, als meinungsfreudiger Mensch dürfte ich mich damit doch gar nicht so schwer tun.

Das zweite Argument: Hab ich noch vor ein paar Tagen an dieser Stelle eine Viertel-Bilanz gezogen, könnte ich jetzt bereits eine Drittel-Bilanz ziehen. Ein Drittel meiner Arbeit sind fertig. Das hört sich doch gar nicht so schlecht an. Und in 13 Seiten ist die Häfte meiner Arbeit fertig und dann dürfte auch der schwierigste Teil hinter mir liegen.

Im Übrigen habe ich erste deskreptive Auswertungen meiner Datenmenge durchgeführt. Ich war doch ein wenig überrascht. Immerhin 3/4 der Befragten kannten Radio Q, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe. Und: Diejenigen, die Radio Q schonm mal gehört haben, halten das Programm zwar für eher unprofessionell, aber dafür auch für interessant. Das hätte ich so nicht erwartet. Die detaillierte Auswertung folgt noch. Aber als Kliff-Hänger ist dieser Abschnitt schon nicht schlecht, wie ich finde… Also das Lesen lohnt sich.

Best Wisches

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