Die Viertel-Bilanz

Eigentlich müsste ich völlig (glücks-)trunken irgendwo in der Ecke liegen. Und eigentlich hätte ich da tatsächlich Bock drauf, aber aus ganz anderen Gründen. Heute ist die erste Etappe zu Ende gegangen. Die 20. Seite hat sich von mir beschreiben lassen. Leider endete damit auch das letzte Kapitel, das halbwegs einfach war.

Also folgt, was folgen muss: dem gestrigen Schub, es waren am Ende des Tages fast fünf Seiten beschrieben, folgte heute mal wieder die totale Resignation. Anders als bei den Seitenzahlen hab ich hier aber bereits aufgehört zu zählen die wievielte Kapitulation ich hinter mir habe. Wer hat sich eigentlich Magisterarbeiten ausgedacht? Und: wen interessiert eigentlich was man da schreibt. Schwierig wird es, und das mache ich glaube ich gerade im Selbstversuch durch, wenn man genau weiÜ, dass diesen wissenschaftlichen Gehirnfurz niemanden interessiert sich selbst eingeschlossen. Von Berufswegen gibt es zwei, die es lesen müssen. Ob das tatsächlich in allen Fällen immer geschieht? Alleine die Beweise fehlen und insofern ist das gerade Geschriebene NICHT als Unterstellung zu werten.

Drei so genannte Kapitel sind fertig, sind aber auch schon mit ganz viel rot wieder zurück gekommen. 60 Seiten müssen noch geschrieben werden, doch mehr als die Hälfte der Zeit ist aufgebraucht. Die normalerweise nötige Literatur liegt jungfräulich in der Bibliothek. Wer behauptet es könne jetzt ein bisschen knapp werden, den muss ich als dummen Realisten beschimpfen. Doch was würde Jack Bauer jetzt wohl sagen? “You gonna have to trust me! There is no other way!”

Jacks Wort in Gottes Gehörgang. Jedenfalls fühlt es gerade wie am Ende der dritten Staffel an. Oh, ich werde gerufen…

Best Wisches

3 Kommentare von "Die Viertel-Bilanz"

  1. 14 August 2007 - 8:03 am | Permalink

    Sag mal, hast du eigentlich keine Angst, dass dein Prof. hier mitliest? Wenn du so Thesen aufstellst, dass deine Arbeit keinen interessiert (einschlieÃ?lich dich selbst)? ReiÃ?’ dich bitte mal zusammen! Natürlich ist dein Auftrag, das Thema so spannend aufzubereiten, dass es mehr als die zwei Pflichtpersonen interessiert. So. Andere Leute haben ihre Magisterarbeit übrigens in drei Monaten geschrieben. Nur mal so am Rande erwähnt… Also hör auf deine Zeit mit Jammern zu verbringen und setzt dich hin und arbeite.
    Die Erfindung Magisterarbeit dient übrigens m.E. in erster Linie dazu, den Beweis zu führen, dass man a. das wissenschaftliche Arbeiten zu beweisen und b. – viel wichtiger – so eine Aufgabe bewältigen kann. Das wirste ja wohl hinkriegen. Für Lebens- und andere Krisen haste gerade einfach mal keine Zeit zu haben. Basta.

  2. Mirko's Gravatar Mirko
    15 August 2007 - 2:33 am | Permalink

    Stell dir einfach vor, es gelte für den Seitenriss die NIAG oder gewisses Lehrpersonal deiner alten Schule zu diffamieren. Hmm, naja für zweites war ich ja veranwtortlich ;-)

  3. 15 August 2007 - 6:10 pm | Permalink

    Aha!

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