Habemus Experteninterviews

Alles im Kasten! Vielen Dank und auf Wiedersehen. So würde es vielleicht im Film heiÜen, wenn die Dreharbeiten abgeschlossen sind. Nun gut, gefilmt habe ich meine Experten nicht, aber ich habe sie aufgezeichnet, auditiv versteht sich. Drei Wochen später und Rund 30 Seiten weiter habe ich die geführten Interviews jetzt auch auf dem Papier. Ob es mich weiterbringt? Ein klares weiÜ ich nicht. Gefühlt weiÜ ich was der Kern der Aussagen der Damen und Herren ist, allerdings fürchte ich, werde ich das so nicht schreiben können. Irgendeine olle Methode wird es da geben müssen, um diesen wissenschaftlichen Standards zu genügen. Ich brauche wohl nicht weiter ausführen, wie toll ich das finde…

Anderes Thema, gleiche Baustelle: Landesparlamente sind wichtig. Das glauben zu mindest die Landesparlame von sich selbst. Und immerhin im Bereich der Medienpolitik haben sie ja auch noch richtig was zu sagen. Doch offizielle Dokumente zu finden ist eine reine Katastrophe – zumindest in NRW. Nach Stichworten kann man online gleich mal gar nicht suchen. Hier muss man wissen wie die Dokumente heiÜen. Nein, nicht wörtlich, sondern die Signatur. Also Nummer der Wahlperiode, Dokumententyp und dann noch die forlaufende Nummer. Na da kommt doch Freude auf. Schreibt man dann eine E-Mail an den Landtag bekommt man promt Antwort mit einer angehangenen txt-Datei. Diese Datei versteht man aber gleichmal überhaupt nicht. Viele Zahlen, jede Menge Abkürzungen und ganz viel Unbrauchbares. Irgendwo in dem Wust stehen dann die Dokumentenbezeichnungen. Die widerrum muss man jetzt online eingeben. Doch leider bringen diese Dokumente mich auch nicht weiter. Ein schöner Mist und frustierend noch dazu.

Bis heute ist es mir nicht gelungen herauszufinden, wann es in NRW das erste Landesrundfunkgesetz in NRW geb. Meine Vermutung: Irgendwann nach dem FRAG-Urteil des Bundesverfassungsgericht 1981. Aber leider kann man das nur hier so schreiben, in der Magisterarbeit geht das so wohl nicht.

Mittlerweile hat die Anzahl der noch verbleibenden Tage die Anzahl der noch zu schreibenenden Seiten unterschritten. Das Projekt Magisterarbeit wird zunehmend ätzender. Und bald bin ich wieder in Münster. Dort, wo man sich noch besser von diesem Mist ablenken kann. Und gute Nacht.

Beste Wisches

Schreibe einen Kommentar