FDP vs. Wolf

Samstag war Premiere. Naja zumindest für mich. Zum ersten Mal war ich live bei einem Parteitag dabei. In Hamm hatten sich Rund 400 Delegierte der NRW-FDP versammelt, um insbesondere einen sozialpolitischen Leitantrag zu verabschieden. Doch bevor es soweit war, musste geredet werden und zwar eine Menge. Erst Landeschef Pinkwart, dann der Landtagsfraktionsvorsitzende Papke, dann kam die Aussprache an dessen Ende auch der Bundesvorsitzende Westerwelle die NRWler lobte. Und Stunden später dann redete noch Generalsekretär Lindner. In der Aussprache zum Leitantrag erreichten die JuLis immerhin, dass nun langfristig auf ein kapitalgedecktes Rentensystem gesetzt wird und nicht, wie in der ursprünglichen Fassung vorgesehen, ein umlagefinaziertes System. Leider war danach für mich auch schon wieder Schluss. Soviel Harmonie verträgt mein Herz nicht.

Fazit bis hierhin: Stromberg würde sagen: LÜUFT!

Wer sich für den weiteren Verlauf aus JuLi-Sicht interessiert, der möge doch bitte bei Dirk weiterlesen.

Nachtrag: Minister Wolf fand am Ende den Parteitag vielleicht doch nicht so lustig. Erst begrüÜten ihn rund 700 Demonstranten vor der Tür, die unter anderem gegen die Novellierung des Landespersonalvertretungsgesetz (LPVG) sind, und später votierten die Delegierten für einen Antrag, der sich gegen Online-Durchsuchungen ausspricht. Dabei hatte der Innenminister erst im Dezember 2006 dies erlaubt.

Best Wisches

1 Kommentar von "FDP vs. Wolf"

  1. DDH's Gravatar DDH
    25 April 2007 - 4:20 pm | Permalink

    Die Nulpe Wolf, eine schlechte Beckstein-Karikatur, ist eine totale Fehlbesetzung!

    Abgesehen davon:
    Die NRW-Liberalen täten gut daran, an die hundert Jahre alten Traditionsbestände des ENTSCHIEDENEN LIBERALISMUS eines Eugen Richter (siehe: http://dominikhennig.blogspot.com/2007/02/eugen-richter.html ) anzuknüpfen – und nicht dem prinzipienlosen Eklektizismus, der sie zwischen Middelhauve und Möllemann prägte!

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